Datenschutz
Kurz vorweg, damit ihr nicht alles lesen müsst: Wir verkaufen keine Daten, setzen keine Werbe-Cookies und messen Reichweite cookiefrei. Alles Wesentliche liegt in Deutschland oder in der EU. Ihr könnt jederzeit eine Kopie eurer Daten anfordern oder euer Konto vollständig löschen – beides in den Einstellungen, ohne uns zu fragen.
Wer verantwortlich ist
Welche Daten wir verarbeiten
Beim Besuch der Seite: IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Seite und Browserkennung. Das fällt technisch an und wird nach spätestens sieben Tagen gelöscht.
Wenn ihr ein Konto anlegt: E-Mail-Adresse, Name und was ihr im Planer eintragt – Hochzeitsdatum, Budget, Gästeliste, Aufgaben.
Wenn ihr Anbieter anfragt: eure Anfrage samt Datum, Ort, Gästezahl und Budget sowie die Nachrichten im Gespräch. Der Anbieter sieht diese Angaben.
Wenn ihr Bilder hochladet: das Bild selbst. Standortdaten und andere versteckte Angaben aus der Kamera entfernen wir dabei automatisch.
Anbieterdaten im Verzeichnis: Name, Anschrift, Kategorie und Website aus öffentlichen Quellen. Telefonnummern und E-Mail-Adressen speichern wir dafür nicht. Betroffene können ihren Eintrag jederzeit übernehmen oder entfernen lassen – siehe Für Anbieter im Verzeichnis.
Gästedaten – eine Besonderheit
Wenn ihr eine Gästeliste mit Adressen führt, sind das Daten anderer Menschen. Sie bleiben ausschließlich in eurem Planer: nicht auf der Gäste-Seite, nicht in unserer öffentlichen Schnittstelle, nicht in geteilten Links – mit der einen Ausnahme darunter, die ihr selbst auslöst. Heraus kommen sie sonst nur, wenn ihr sie selbst exportiert. Für die Verarbeitung dieser Daten seid ihr verantwortlich – ladet niemanden ein, der das nicht möchte.
Gäste-Fotos sehen nur ihr – und eure Gäste nur, wenn ihr die Galerie freigebt. Schaltet ihr den Galerie-Link ein, sieht jeder, dem ihr ihn schickt, alle Fotos, die ihr nicht verborgen habt, ohne Konto und ohne Zugangscode; die Namen der Gäste stehen nur dabei, wenn ihr das eigens einschaltet. Suchmaschinen nehmen die Seite nicht auf, und der Link gilt, bis ihr ihn abschaltet oder erneuert. Nutzt ihr die Einwegkamera, legt die Foto-Seite im Browser eures Gastes eine zufällige Kennung ab, mit der wir seine Aufnahmen zählen – sie verrät nicht, wer er ist, und dient nur diesem Zähler. Die Aufnahmen sieht bis zum Morgen nach der Feier niemand, auch ihr nicht.
Versendet ihr eine Karte digital, zeigt der Link genau das, was auf der Karte steht – eure Namen, das Datum und eure Texte. Wer den Link hat, kann die Karte ansehen, bis ihr ihn abschaltet oder einen neuen erzeugt. Suchmaschinen nehmen die Seite nicht auf.
Verschickt ihr eure Einladung mit persönlichen Links, bekommt jeder Haushalt einen eigenen Link. Er zeigt die Anrede („Familie Meier“) und die Vornamen genau dieses Haushalts – nie andere Gäste. Darüber können die Gäste zu- oder absagen, auf Wunsch ein Essen wählen und euch eine Nachricht schreiben; das landet in eurer Gästeliste und bleibt dort, bis ihr es ändert oder löscht. Nach Unverträglichkeiten oder anderen Gesundheitsdaten fragen wir dabei nicht. Wir schicken euren Gästen nichts – den Link teilt ihr selbst. Er gilt, bis ihr ihn zurücknehmt oder erneuert.
Über denselben Link können Gäste freiwillig bis zu drei Musikwünsche nennen und – solange ihr noch keine Anschrift für sie habt – ihre Postadresse selbst eintragen. Eine bereits gespeicherte Anschrift zeigt der Link nie an. Beides landet nur in eurem Planer. Schickt ihr die Musikwünsche an euren gebuchten DJ oder eure Band, geht nur die Liste der Lieder als Nachricht in euer Gespräch mit dem Betrieb – ohne die Namen der Gäste.
Sagen Gäste auf eurem Geschenketisch einen Beitrag zu einem Geldwunsch zu (etwa für die Flitterwochen), speichern wir den Namen, den sie angeben, und den Betrag. Beides seht nur ihr; andere Gäste sehen nur die Summe. Über uns fließt dabei kein Geld – den Beitrag geben eure Gäste euch direkt.
In unserer iOS-App könnt ihr Gäste aus den Kontakten eures iPhones übernehmen. Dafür öffnet sich die Kontaktauswahl von Apple: Wir sehen nur die Kontakte, die ihr dort antippt, nie euer ganzes Adressbuch. Bevor etwas gespeichert wird, zeigen wir euch, was übernommen würde. Übernommen werden Name und – wenn ihr es so lasst – die Anschrift; E-Mail-Adresse und Telefonnummer nur, wenn ihr das ausdrücklich einschaltet.
Im Browser und am Computer könnt ihr dafür eine Kontakte-Datei (vCard, .vcf) auswählen. Sie wird in eurem Browser gelesen und nicht an uns übertragen; gespeichert wird nur, was ihr im selben Prüf-Dialog übernehmt – nach denselben Regeln wie oben.
An wen wir Daten weitergeben
Nur an Dienstleister, die wir für den Betrieb brauchen. Sie verarbeiten eure Daten ausschließlich für uns und nach unseren Weisungen – als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO. Verkauft oder für eigene Zwecke weitergegeben wird nichts.
Supabase (Konten, Datenbank)
Frankfurt am Main, Deutschland
Anmeldung, Speicherung eurer Planung, Anbieterdaten
Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO)
Hetzner (Server und Bildspeicher)
Nürnberg und Falkenstein, Deutschland
Betrieb der Seite, Speicherung hochgeladener Bilder
Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO)
Brevo (E-Mail-Versand)
Paris, Frankreich
Benachrichtigungen über Anfragen, Nachrichten und Angebote
Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO)
Stripe (Zahlungen)
Dublin, Irland – Konzernmutter USA, mit Standardvertragsklauseln
Abwicklung von Zahlungen für Planer+ und Anbieter-Pakete, Rechnungsstellung. Kartendaten erreichen uns nicht, sie liegen ausschließlich bei Stripe.
Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO)
Matomo (Reichweitenmessung)
gehostet bei Strato, Deutschland
Besucherzahlen – ohne Cookies, ohne Weitergabe an Dritte. Näheres im Abschnitt Reichweitenmessung weiter unten
Berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): zu erkennen, welche Seiten gebraucht werden und wo Menschen abbrechen – ohne das ließe sich die Seite nur nach Gefühl verbessern
Microsoft (E-Mail-Postfach, Exchange Online)
Irland, Konzernmutter USA, zertifiziert nach dem EU-US Data Privacy Framework
Empfang und Bearbeitung eurer Nachrichten an unser Postfach und an den Support
Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); bei Anfragen ohne Vertrag berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), sie zu beantworten
Anthropic (KI-Assistentin Sophie, Einordnung des Verzeichnisses)
USA, mit Standardvertragsklauseln
Textvorschläge im Planer – nur, was ihr Sophie schreibt. Außerdem ordnet ein Sprachmodell neue Verzeichniseinträge aus Overture Maps einer Kategorie zu; dafür gehen Name, Ort und Website des Betriebs hinaus
Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); für das Verzeichnis berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), siehe „Für Anbieter im Verzeichnis“
GitHub (Microsoft, Abgleich des Verzeichnisses)
USA, zertifiziert nach dem EU-US Data Privacy Framework
Viermal im Jahr gleichen wir das Verzeichnis mit seinen öffentlichen Quellen ab. Das Programm dafür läuft auf Rechnern von GitHub und schreibt in unsere Datenbank; es verarbeitet dabei die Angaben zu den Betrieben im Verzeichnis, keine Daten von Paaren oder Gästen
Berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): ein aktuelles Verzeichnis, ohne den Server, auf dem die Seite läuft, stundenlang zu belasten
Photon / Komoot (Adressvorschläge)
Deutschland
Vervollständigung von Adressen beim Tippen. Die Abfrage läuft über unseren Server – eure IP-Adresse geht nicht hinaus, nur der getippte Text
Berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): Tippfehler in Adressen zu vermeiden, an denen später die Post hängt
FOSSGIS e.V. (Kartenkacheln)
Deutschland
Die Kartenbilder auf Anbieter-, Trauorts- und Gäste-Seiten kommen von tile.openstreetmap.de. Der Verein sieht dabei eure IP-Adresse und den Kartenausschnitt – der Abruf geschieht direkt aus eurem Browser
Berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): eine Karte zu zeigen, ohne einen Kartendienst einzubinden, der nebenbei Werbeprofile bildet
Nominatim (OpenStreetMap Foundation)
Europäische Union
Umrechnung von Adressen in Koordinaten, damit Orte auf der Karte stimmen. Läuft auf unserem Server – eure IP-Adresse geht nicht hinaus
Berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): Anbieter und Trauorte am richtigen Ort zu zeigen
Unsplash (Bildersuche)
USA, mit Standardvertragsklauseln
Bildvorschläge fürs Moodboard – nur auf eure Suche hin. Die Beispielfotos zu den Stilwelten (Quiz, Stilauswahl der Anbieter) holt unser Server und liefert sie selbst aus; Unsplash erfährt dabei weder eure IP-Adresse noch, wer die Seite ansieht
Berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): Bilder zur Inspiration anzubieten, ohne sie selbst zu hosten
Unsere iOS-App
Die App zeigt dieselbe Plattform wie app.hochzeitsplatz.de; alles, was auf dieser Seite steht, gilt dort genauso. Dazu kommt, was es nur auf dem iPhone gibt. Auf Kamera, Fotos, Mikrofon, Spracherkennung und Face ID greift die App erst zu, wenn ihr eine Funktion benutzt, die sie braucht, und iOS fragt euch vorher. Die Erlaubnis könnt ihr in den Einstellungen von iOS jederzeit wieder entziehen.
- Fotos und Kamera: Wir bekommen nur die Bilder, die ihr auswählt oder aufnehmt – nie eure Mediathek. Sichert ihr ein Foto, etwa ein Gästefoto, in eurer Mediathek, legt die App nur dieses Bild hinein; lesen kann sie dort nichts.
- Kalender: Einen Termin tragt ihr über das Kalender-Fenster von iOS selbst ein. Eure vorhandenen Termine lesen wir nicht.
- Erinnerungen: Wenn ihr euch an Fristen erinnern lasst (etwa an die Anmeldung beim Standesamt), plant euer Telefon die Mitteilung selbst ein – erst nachdem ihr zugestimmt habt. Dafür geht nichts an uns oder an einen Push-Dienst; ausschalten könnt ihr sie in der App oder in den Einstellungen des Telefons.
- Face ID: Schaltet ihr die App-Sperre ein, prüft euer iPhone Gesicht oder Code. Wir erfahren nur, ob das geklappt hat; biometrische Daten verlassen das Gerät nicht.
- Widgets und Siri: Damit Widget und Kurzbefehle ohne Netz funktionieren, legt die App auf dem iPhone ab: eure Namen, das Hochzeitsdatum, den Fortschritt und die nächsten offenen Aufgaben – keine Gäste, keine Beträge. Diese Angaben stehen auf eurem Home- bzw. Sperrbildschirm, wenn ihr ein Widget hinzufügt. Was ihr zu Siri sagt, verarbeitet Apple; bei uns kommt nur an, was daraus in der App entsteht, etwa der Name eines neuen Gastes.
- Euer Tag ohne Netz: Damit ihr den Tagesablauf auch an einer Location ohne Empfang seht, legt der Planer Ablauf, Orte und die Namen eurer gebuchten Anbieter auf eurem Gerät ab – keine Kontaktdaten, keine Gäste. Beim Abmelden wird das gelöscht. Im Browser liegt es im Speicher des Browsers.
- „Ins Moodboard“ aus anderen Apps: Geteilte Bilder und Links liegen zuerst nur auf dem iPhone und werden erst hochgeladen, wenn ihr die App öffnet.
- Fremde Websites: Links auf fremde Seiten öffnen sich in einem Browser-Fenster von Apple innerhalb der App. Dort gilt die Datenschutzerklärung der jeweiligen Seite; was ihr dort tut, erfahren wir nicht.
- Vorlesen: Sophies Antworten liest euer iPhone mit seinen eigenen Stimmen vor; der Text verlässt dafür das Gerät nicht.
Die App verfolgt euch nicht über andere Apps oder Websites hinweg und nutzt keine Werbekennung. Die Reichweitenmessung läuft wie auf der Website (Abschnitt „Reichweitenmessung“). Euer Konto löscht ihr in der App genauso wie im Browser; wie das geht, steht auch ohne App unter hochzeitsplatz.de/konto-loeschen.
Käufe in der iOS-App
Kauft ihr Planer+ in unserer iOS-App, wickelt Apple den Kauf ab – für Kunden in der EU die Apple Distribution International Ltd., Hollyhill Industrial Estate, Hollyhill, Cork, Irland. Apple handelt dabei als eigenständig Verantwortlicher nach seiner eigenen Datenschutzrichtlinie (apple.com/de/legal/privacy). Zahlungsdaten und die Angaben eures Apple-Accounts erreichen uns nicht.
Von Apple erhalten wir zu jedem Kauf einen von Apple signierten Beleg: die Kennung der Transaktion, das gekaufte Produkt, Kaufdatum, Preis und Währung, ob es ein Testkauf war, und gegebenenfalls, dass und wann Apple den Kauf erstattet oder für ungültig erklärt hat. Damit wir den Kauf eurem Konto zuordnen können, geben wir Apple beim Kauf eine zufällig erzeugte Kennung mit; sie enthält weder euren Namen noch eure E-Mail-Adresse. Erstattungen und Widerrufe meldet Apple direkt an unseren Server.
Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Vertrags über euren Zugang (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die Belege bewahren wir auf, solange euer Konto besteht; nach seiner Löschung noch bis zwölf Monate nach dem Kauf, damit sich eine spätere Erstattung zuordnen lässt.
Cookies
Wir setzen nur, was technisch nötig ist. Kein Werbe-Tracking, keine Weitergabe an Werbenetzwerke. Deshalb gibt es hier auch kein Zustimmungsbanner – es gäbe nichts zuzustimmen. Im Einzelnen sind es zwei:
- Anmelde-Cookie – hält eure Sitzung aufrecht, solange ihr angemeldet seid.
hp_zugang– nur, solange die Seite noch nicht eröffnet ist beziehungsweise auf unserer Testumgebung: Es merkt sich, dass das Zugangspasswort eingegeben wurde, 30 Tage lang. Es enthält keine Angaben über euch.
Wie oft ein Anbieterprofil aufgerufen wurde, zählen wir ohne Cookie und ohne Kennung: Gespeichert wird nur, an welchem Tag ein Profil wie oft und über welchen Weg aufgerufen wurde – keine IP-Adresse, keine Uhrzeit, nichts, was auf eine Person zurückführt.
Das gilt ausdrücklich auch für Anbieterprofile mit Instagram-Beiträgen: Die Bilder liegen auf unseren Servern, nicht bei Meta. Näheres im Abschnitt Instagram-Beiträge in Anbieterprofilen.
Reichweitenmessung
Wir messen mit Matomo. Es läuft in unserem Auftrag bei der STRATO GmbH in Deutschland, die die Daten nur für uns verarbeitet. Wir geben die Messdaten nicht weiter, und es gibt keine Verbindung zu Google Analytics oder ähnlichen Diensten.
Gemessen wird: welche Seite aufgerufen wurde, der Seitentitel, von welcher Seite ihr kamt, grobe Angaben zu Browser und Gerät und – gekürzt – eure IP-Adresse. Aus der gekürzten Adresse leitet Matomo die ungefähre Region ab; die vollständige Adresse speichern wir nicht. Die Messdaten löschen wir nach zwölf Monaten.
Adressen kürzen wir vor dem Senden. Schlüssel aus Einladungs- und Bestätigungslinks und Kennungen einzelner Vorgänge ersetzen wir durch Platzhalter; auf solchen Seiten geht statt des Seitentitels nur die gekürzte Adresse mit. Vom Teil hinter dem Fragezeichen übermitteln wir nur Kampagnenangaben, einzelne Suchfilter wie die Kategorie und den Hinweis, dass gerade ein Kauf oder eine Bestätigung abgeschlossen wurde – keine Suchbegriffe, kein Hochzeitsdatum, keine Gästezahl und kein Budget.
Außerdem zählen wir, wenn ein Schritt gelingt: eine bestätigte Registrierung, ein abgeschlossenes Quiz, eine gesendete Anfrage, ein fertig angelegtes Anbieterprofil, ein abgeschlossener Kauf, eine bestätigte Anmeldung zur Warteliste. Dabei geht nur der Name des Schritts mit – keine Inhalte, keine Namen.
Bei einem Kauf erfährt Matomo zusätzlich, welcher Tarif oder welches Paket gekauft wurde, den Betrag samt Rabatt und eine Bestellnummer. Die Bestellnummer errechnen wir aus dem Bezahlvorgang; sie enthält weder euren Namen noch eure E-Mail-Adresse noch die Kennung, unter der unser Zahlungsdienstleister Stripe den Kauf führt. Öffnet ihr die Bezahlseite und kauft nicht, geht der gewählte Tarif mit seinem regulären Preis als abgebrochener Kauf ein. Zahlungsdaten erreichen Matomo nie.
Nicht gemessen wird auf den Seiten, die Paare für ihre Gäste anlegen (/e/… samt Fotoseite und geteilter Karte, dazu die Wunschliste unter /geschenke/…): Dort ist das Messskript gar nicht geladen, weil schon die Adresse und der Seitentitel Angaben des Paares tragen. Ebenso wenig messen wir im Verwaltungsbereich.
Ohne Cookies. Matomo läuft bei uns mit abgeschalteten Cookies, und wir geben die Zahlen an niemanden weiter. Ihr könnt der Messung jederzeit widersprechen – eine Nachricht über die Hilfe-Seite genügt, und in eurem Browser wirkt zusätzlich die Einstellung „Do Not Track".
Wenn ihr uns schreibt
Aus jeder Nachricht über die Hilfe-Seite, über den Kündigungsweg oder per E-Mail an unsere Support-Adresse wird bei uns ein Vorgang mit einer Nummer. Gespeichert werden eure Adresse, euer Anliegen und der weitere Verlauf – damit wir antworten und nachvollziehen können, was vereinbart wurde. Schreibt ihr an unsere Support-Adresse, ohne dass eine Vorgangsnummer im Betreff steht, legen wir einen neuen Vorgang an.
Schreibt ihr über die Hilfe-Seite, geht mit eurer Nachricht mit, welche Version bei euch lief und auf welchem Gerät: Stand der Website, bei unserer App deren Version, Gerätemodell (etwa „iPhone18,2“) und Betriebssystem, im Browser dessen Kennung, dazu die Fenstergröße. Den Namen eures Geräts und Kennungen, die euch wiedererkennbar machen, übermitteln wir nicht. So können wir Fehler nachstellen, ohne erst nachzufragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); gespeichert wird es mit dem Vorgang.
Rechtsgrundlage ist die Erfüllung unseres Vertrags mit euch (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), bei Anfragen ohne Vertrag unser berechtigtes Interesse daran, Anliegen zu beantworten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Erledigte Vorgänge löschen wir nach drei Jahren.
Damit über diese Formulare niemand fremde Postfächer volllaufen lassen kann, zählen wir kurzzeitig mit, wie viele Nachrichten von einem Internetanschluss und an eine Adresse gehen. Diese Zählung liegt nur im Arbeitsspeicher und wird nirgends gespeichert.
Instagram-Beiträge in Anbieterprofilen
Derzeit nicht in Betrieb. Anbieterprofile zeigen zurzeit nur die Verweise auf Instagram und Facebook, keine Beiträge. Was hier steht, gilt wieder, sobald wir die Anzeige von Beiträgen einschalten – wir beschreiben es vorab, damit der Umfang bekannt ist.
Für Besucherinnen und Besucher: Wenn ein Anbieter seine Instagram-Beiträge zeigt, entsteht beim Aufruf seines Profils kein Kontakt zu Meta. Wir holen die Bilder einmalig auf unserem Server ab und liefern sie von dort aus. Eure IP-Adresse, der aufgerufene Seitenname und euer Browser werden dabei nicht an Instagram übermittelt.
Eine Ausnahme, und sie liegt in eurer Hand: Manche Anbieter binden Beiträge direkt ein. Dort seht ihr zunächst nur einen Platzhalter. Erst wenn ihr auf „Beitrag anzeigen“ klickt, wird der Beitrag von Meta geladen – und erst dann fließen Daten dorthin. Der Hinweis steht auf dem Platzhalter, damit die Entscheidung eine informierte ist (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG).
Für Anbieter, die ihr Konto verbinden: Ihr meldet euch bei Instagram an und erteilt uns die Leseberechtigung für eure Beiträge. Wir speichern dazu eine Kennung eures Kontos, euren Kontonamen und einen Zugangsschlüssel – letzteren verschlüsselt. Wir lesen ausschließlich eure veröffentlichten Beiträge; wir können nicht in eurem Namen posten, keine Kommentare verwalten und keine Nachrichten lesen.
Empfänger ist Meta Platforms Ireland Ltd., Dublin. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung unseres Vertrags mit euch (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); die Verbindung stellt ihr selbst her und könnt sie jederzeit im Anbieterbereich wieder lösen. Beim Lösen entfernen wir den Zugangsschlüssel und die darüber geholten Bilder.
Echte Hochzeiten und Partnerbetriebe
Anbieter können Hochzeiten zeigen, an denen sie gearbeitet haben – mit Bildern, einem Titel (etwa die Vornamen des Paares), Ort und Monat. Diese Inhalte stellt der Anbieter ein und sichert uns dabei zu, dass das Paar mit der Veröffentlichung einverstanden ist und er die Bilder zeigen darf; den Zeitpunkt dieser Zusicherung speichern wir. Einen genauen Tag oder Nachnamen fragen wir bewusst nicht ab. Die Bilder werden beim Hochladen neu berechnet, Standort- und Kameradaten fallen dabei weg.
Andere Betriebe – als Partner oder als Beteiligte einer Hochzeit – erscheinen erst, wenn sie selbst zugestimmt haben. Dafür schicken wir ihnen eine E-Mail mit dem Namen des anfragenden Betriebs. Rechtsgrundlage ist der Vertrag mit den Anbietern (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Wer sich auf einem Bild erkennt und es nicht zeigen möchte, kann es über „Inhalt melden“ auf der Seite der Hochzeit melden oder sich an den Anbieter wenden. Löscht der Anbieter die Hochzeit oder sein Konto, löschen wir auch die Bilder.
Siegel auf Websites von Anbietern
Anbieter können ihr Bewertungs-Siegel und ihre Auszeichnung von hochzeitsplatz.de auf ihrer eigenen Website zeigen. Das Bild lädt euer Browser dann von unserem Server (app.hochzeitsplatz.de). Dabei erhalten wir, was jeder Server für die Auslieferung braucht: eure IP-Adresse, Zeitpunkt und Browserkennung. Wir setzen dabei keine Cookies, bitten euren Browser, uns die Seite des Anbieters nicht zu nennen, und werten die Aufrufe nicht aus; die Angaben stehen nur kurz in den technischen Protokollen unseres Servers. Festgehalten wird allein, dass das Siegel eines Betriebs einmal auf einer fremden Website geladen wurde – damit der Betrieb in seinem Konto sieht, dass der Einbau geklappt hat. Über euch speichern wir dabei nichts. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, das Bild auszuliefern (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Der Knopf „Anfragen über hochzeitsplatz.de“ auf solchen Websites lädt nichts von uns. Erst wer ihn anklickt, kommt zu uns.
Wie lange wir speichern
Konto und Planung: solange ihr das Konto habt.
Gästefotos: zwölf Monate nach eurem Hochzeitstag, danach werden sie automatisch gelöscht. Steht nur das Jahr der Hochzeit fest, zählt der 31. Dezember; ohne Hochzeitsdatum zählt das erste hochgeladene Foto. Verschiebt ihr die Hochzeit, wandert die Frist mit – zieht ihr sie vor, bleiben ab der Änderung mindestens 30 Tage. Länger als drei Jahre nach dem ersten Foto bewahren wir sie in keinem Fall auf. Bis dahin könnt ihr sie ansehen und herunterladen, auch wenn euer Tarif schon beendet ist; 30 und 7 Tage vor dem Löschen erinnern wir euch per E-Mail.
Anfragen und Nachrichten: solange das Konto besteht – sie sind der Nachweis eurer Absprachen.
Server-Protokolle: höchstens sieben Tage.
Rechnungen und Buchungen: nach dem Steuer- und Handelsrecht acht bis zehn Jahre (§ 147 AO, § 257 HGB). Diese Unterlagen dürfen wir nicht früher löschen.
Alles Weitere hat eine feste Frist und wird danach automatisch gelöscht – täglich, ohne dass jemand etwas anstoßen muss:
| Was | Wie lange | Ab wann |
|---|---|---|
| Nicht bestätigte Anmeldungen zur Warteliste | 1 Monat | der Anmeldung |
| Änderungsprotokoll (wer hat was im Konto geändert) | 12 Monate | dem Eintrag |
| Protokoll der Support-Einsichten (Ansicht als) | 12 Monate | der Einsicht |
| Erledigte Support- und Kündigungsvorgänge | 3 Jahre | der Erledigung |
| Entschiedene Meldungen über Inhalte | 3 Jahre | der Entscheidung |
| Nachweis erfolgter Kontolöschungen (nur ein Prüfwert der E-Mail-Adresse) | 3 Jahre | der Löschung |
| Erledigte Anträge auf Entfernung eines Verzeichniseintrags | 3 Jahre | der Erledigung |
| Abgelehnte Anträge auf Profil-Übernahme | 12 Monate | der Entscheidung |
| Verfallene Einladungen (Team, gemeinsam planen) | 1 Monat | dem Ablauf |
| Protokoll der Verzeichnis-Importe | 12 Monate | dem Lauf |
| Belege von Käufen über Apple in der App, deren Konto gelöscht ist | 12 Monate | dem Kauf |
| Protokoll der geplanten Aufgaben | 12 Monate | dem Lauf |
| Anfragen und Nachrichtenverläufe gelöschter Konten | 3 Jahre | der Kontolöschung |
| Nachrichten und Dateien gelöschter Anbieter in Gesprächen, über die ein Paar gebucht hat | 3 Jahre | dem Ende des Jahres der Hochzeit – oder, wenn später, der Stornierung oder der letzten Nachricht |
Sieben Ausnahmen. Drei davon merken wir uns dauerhaft, weil der Eintrag selbst die Sperre gegen eine zweite Nachricht ist (§ 7 UWG): dass wir einmal um eine Bewertung gebeten haben, dass wir einmal dazu eingeladen haben, nach der Hochzeit zu bewerten, und dass wir einmal an das Ende einer Testphase erinnert haben. Gespeichert ist dabei kein Inhalt, nur die Tatsache. Die vierte: eure Erklärung zum Widerrufsrecht bewahren wir drei Jahre auf; die Beweislast dafür liegt bei uns. Die fünfte betrifft Anbieter: dass und mit welchem Wortlaut wir einem Betrieb eine Änderung der AGB angekündigt haben – mit Name und Anmelde-Adresse des Betriebs und dem Ergebnis des Versands. Ohne diesen Nachweis könnten wir nicht belegen, dass die geänderte Fassung ihm gegenüber gilt (Art. 3 der Verordnung (EU) 2019/1150). Gebraucht wird er, solange der Vertrag besteht und Ansprüche daraus noch geltend gemacht werden können; eine feste Frist hat er deshalb nicht. Die sechste und siebte gehören dazu: dass ein Betrieb einer solchen Änderung widersprochen hat und dass sein Vertrag deshalb geendet hat – aus demselben Grund und ebenso ohne feste Frist.
Wenn ihr euer Konto löscht, verschwinden eure Planungsdaten sofort. Anfragen und Buchungen werden anonymisiert – der Anbieter behält seinen Vorgang, aber ohne Namen dahinter. Drei Jahre später verschwinden auch Anfrage und Nachrichtenverlauf vollständig; Buchungen bleiben als Geschäftsunterlage des Anbieters bestehen.
Wenn ein Anbieter sein Konto löscht, ersetzen wir seine Nachrichten durch einen Löschhinweis und löschen die Dateien daran. Ausnahme sind Gespräche, über die ein Paar bei ihm gebucht hat – auch wenn die Buchung später storniert wurde: Dort bleiben seine Nachrichten, Angebote und Dateien als Unterlage des Paares bestehen, bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Jahr der Hochzeit (oder, wenn später, nach dem Jahr der Stornierung oder der letzten Nachricht); ist kein Hochzeitsdatum bekannt, zählt das Jahr der Löschung. So lange können Ansprüche aus der Buchung geltend gemacht werden (§§ 195, 199 BGB). Grundlage ist das berechtigte Interesse des Paares an seiner Vertragsunterlage (Art. 6 Abs. 1 lit. f, Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO). Danach ersetzen wir auch diese Nachrichten und löschen die Dateien; löscht das Paar sein Konto vorher, geschieht das sofort. Im Gespräch steht ein Hinweis mit dem genauen Datum.
Eure Rechte
Ihr habt das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO).
Widerspruchsrecht. Wo wir Daten auf Grundlage eines berechtigten Interesses verarbeiten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) – etwa im Anbieterverzeichnis oder bei der Reichweitenmessung –, könnt ihr dieser Verarbeitung jederzeit widersprechen. Gründe müsst ihr dafür nicht nennen, wenn es um Werbung geht; sonst genügen Gründe, die sich aus eurer besonderen Situation ergeben. Wir stellen die Verarbeitung dann ein, sofern keine zwingenden schutzwürdigen Gründe entgegenstehen. Eine formlose Nachricht reicht: admin@hochzeitsplatz.de oder über die Hilfe-Seite.
Zwei davon geht ihr selbst an, ohne uns zu fragen: In den Einstellungen eures Kontos könnt ihr eine vollständige Kopie eurer Daten herunterladen und das Konto löschen. Für alles andere genügt eine Nachricht über die Hilfe-Seite.
Ihr könnt euch außerdem bei einer Aufsichtsbehörde beschweren – zuständig ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen.
Für Anbieter im Verzeichnis
Steht euer Betrieb bei uns, ohne dass ihr euch angemeldet habt, dann haben wir die Angaben nicht von euch selbst, sondern aus einer öffentlichen Quelle oder aus dem Hinweis eines Paares. Das ist nach Art. 14 DSGVO zulässig, verpflichtet uns aber, euch offenzulegen, woher die Daten stammen und was wir damit tun. Genau das steht hier.
Woher die Daten stammen:
- OpenStreetMap – ODbL, offene Datenbank
- Overture Maps – CDLA-Permissive 2.0, offene Datenbank aus Geschäftseinträgen
- Eigene Recherche – von uns von Hand eingetragen
- Vorschläge von Paaren – Hinweise von Brautpaaren, die unseren Planer nutzen – ist eine Website angegeben, ergänzt um ihren Titel
Wenn ein Paar euren Betrieb vorschlägt: Paare können in ihrem Planer einen Betrieb eintragen, den sie in unserem Verzeichnis nicht gefunden haben. Sie geben dafür den Namen, die Kategorie und den Ort an – und, wenn sie sie kennen, die Adresse eurer Website oder eures Instagram- bzw. Facebook-Profils. Ist eine Website angegeben, rufen wir sie einmal ab und nutzen höchstens ihren Titel als Vorschlag für den Namen; vom übrigen Seiteninhalt speichern wir nichts, eine Anschrift ebenfalls nicht. Profile bei Instagram oder Facebook rufen wir nicht ab. Solange wir den Eintrag nicht geprüft haben, sehen ihn nur Paare, die ihn auf ihrer Merkliste haben – erst danach erscheint er im öffentlichen Verzeichnis. Ohne Website oder Profil prüfen und veröffentlichen wir einen Eintrag nie; er bleibt dann auf der Merkliste. Einem solchen Eintrag könnt ihr jederzeit widersprechen, auch bevor er öffentlich ist; eine Nachricht über die Hilfe-Seite genügt.
Wie wir das Verzeichnis aktuell halten: Viermal im Jahr gleichen wir es mit den Quellen oben ab – neue Betriebe kommen hinzu, geänderte Angaben werden nachgetragen. Das Programm dafür läuft auf Rechnern von GitHub (Microsoft). Einträge aus Overture Maps ordnet dabei ein Sprachmodell von Anthropic einer unserer Kategorien zu, weil die der Quelle dafür zu ungenau sind; dafür übermitteln wir Name, Ort und Website des Betriebs. Beide handeln als unsere Auftragsverarbeiter (siehe „An wen wir Daten weitergeben“). Entscheidungen über euch trifft das Modell nicht – es sortiert nur.
Was wir speichern: Name des Betriebs, Ort, Kategorie, Website oder Instagram- bzw. Facebook-Profil und die Koordinaten für die Kartendarstellung – bei Ladengeschäften zusätzlich die Geschäftsanschrift. Telefonnummern und E-Mail-Adressen speichern wir nicht, und Kontaktdaten zeigen wir grundsätzlich nicht an. Fotos, Beschreibungstexte und Bewertungen von euren eigenen Seiten übernehmen wir nicht.
Warum: unser berechtigtes Interesse an einem Verzeichnis, das Brautpaaren einen vollständigen Marktüberblick gibt (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Wir haben dabei abgewogen, dass es sich um Angaben handelt, die ihr ohnehin geschäftlich veröffentlicht, und dass ein Eintrag euch Sichtbarkeit bringt, ohne euch etwas zu kosten.
Wie lange: solange der Eintrag geführt wird. Widersprecht ihr, wird er gelöscht – und der Betrieb dauerhaft gesperrt, damit er bei einem späteren Datenabgleich nicht versehentlich wieder auftaucht. Von der Sperre bleiben nur die Angaben gespeichert, mit denen wir euch wiedererkennen: Name, Ort, Website-Domain und Koordinaten. Das ist kein Widerspruch zur Löschung, sondern ihre Voraussetzung – ein Widerspruch, den wir nicht wiedererkennen, wäre beim nächsten Abgleich wirkungslos (Art. 17 Abs. 3 lit. b i.V.m. Art. 21 Abs. 3 DSGVO). Ihr könnt die Sperre jederzeit aufheben lassen, wenn ihr doch gelistet werden möchtet.
Eure Rechte: Ihr könnt den Eintrag kostenlos übernehmen und selbst pflegen (Berichtigung, Art. 16) – oder ihm widersprechen und ihn entfernen lassen (Art. 21). Einen Widerspruch setzen wir um, ohne dass ihr ihn begründen müsst.
Wenn ihr euren Eintrag übernehmt oder entfernen lasst: Wir müssen dann prüfen, ob ihr wirklich zu dem Betrieb gehört – sonst könnte jeder ein fremdes Profil übernehmen oder löschen. Dafür rufen wir die Website ab, die am Eintrag hinterlegt ist, und sehen nach, ob eure E-Mail-Adresse oder Telefonnummer dort steht (meist im Impressum). Wir übermitteln dabei nur die Angaben, die jeder Browser sendet, und speichern vom Seiteninhalt nichts außer der Adresse, unter der wir die Angabe gefunden haben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – unser berechtigtes Interesse daran, dass niemand über fremde Einträge verfügt – in Verbindung mit Art. 12 Abs. 6 DSGVO, der eine Identitätsprüfung bei begründeten Zweifeln ausdrücklich vorsieht. Findet sich nichts, prüft ein Mensch; abgelehnt wird nie automatisch. Ausführlich: Was „geprüft" bedeutet.
Wir benachrichtigen nicht jeden Betrieb einzeln über seinen Eintrag: Bei einem großen Teil ist gar keine Kontaktmöglichkeit hinterlegt, sodass eine Einzelbenachrichtigung unverhältnismäßigen Aufwand bedeuten würde. Art. 14 Abs. 5 lit. b DSGVO sieht dafür vor, die Information stattdessen öffentlich bereitzustellen – dieser Abschnitt ist diese Information, und jedes betroffene Profil verweist darauf.
Sophie, unsere KI-Assistentin
Was ihr Sophie schreibt, geht zur Beantwortung an Anthropic. Mitgeschickt wird der Zusammenhang, in dem ihr fragt – etwa euer Tagesablauf oder die Gästezahl, damit die Antwort passt. Eure E-Mail-Adresse und die Namen eurer Gäste gehören nicht dazu. Die Inhalte werden dort nicht zum Training verwendet.
Ihr könnt Sophie eure Frage auch sagen statt tippen. Die Spracherkennung läuft nie bei uns: In unserer iOS-App erkennt euer iPhone die Sprache, wenn es das kann, auf dem Gerät – dann verlässt die Aufnahme das Telefon nicht. Kann es das nicht, geht die Aufnahme dafür an Apple; im Browser schickt Chrome sie an Google, Safari an Apple. In diesen Fällen fragen wir vorher nach eurer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie gilt für das Gerät, auf dem ihr sie gebt; widerrufen könnt ihr sie jederzeit, indem ihr das Mikrofon in den Einstellungen von iOS bzw. des Browsers für uns sperrt. Bei uns kommt nur der fertige Text an, und auch der erst, wenn ihr ihn abschickt. Das Vorlesen von Sophies Antworten erledigt euer Gerät selbst.
Reden und eigene Texte: Was ihr unter „Reden & Texte“ schreibt, speichern wir für den Zugang, der es geschrieben hat – nicht für eure gemeinsame Planung. Euer Partner mit eigenem Zugang sieht diese Texte nicht, und auch unser Support liest sie in der Ansicht eures Kontos nicht. Bittet ihr Sophie um einen Entwurf, gehen nur die Angaben aus dem Formular an Anthropic, nicht eure gespeicherten Texte. Die Texte löscht ihr selbst jederzeit; mit eurem Konto verschwinden sie sofort.
Stand: 9. Oktober 2026